Samstag, 17. September 2016

Der Küchenbulle

Der Stier ist ja gemeinhin bekannt als ein männliches Rind, auch oft Bulle genannt. Die kastrierten Tiere nennt man Ochsen. Er ist auch ein Sternbild und ein astrologisches Tierkreiszeichen. Eien Abart ist der gemeine Küchenbulle, ein Synonym für einen Koch. Er ist bekannt dafür, stets "unter Strom" zu stehen, seine Lehrlinge und Küchenhilfen zu unterdrücken uns das Servicepersonal zu ärgern. Speziell auch bei der Bundeswehr sollte der Küchenbulle stets mit Respekt behandelt und milde gestimmt werden, sonst fallen bei der Essenausgabe die Portionen kleiner aus. Die Rum-Zuteilung, die es bei Schlecht-Wetter Bedingungen gibt, kommt bei Missstimung des Küchenbullen auch nicht bei der Mannschaft an.
Der Bulle ist in vielen Kulturen ein Symbol für Kraft, Ausdauer und Potenz. Dann hat er auch eine Rolle in dem Roman "Grand Jus", sowohl als Opfer des Fleischermeisters Martin als auch als Spender seiner Familienjuwelen (Testikel), auch Eier oder Klöten genannt. Also musste ein Bulle her für's Cover. Den fertigen Osborne Stier zu nehmen, der ja angeblich "gemeinfrei" sein soll war mir zu wackelig. So wurde flux ein eigener Küchenbulle kreiert und und schnell auf Papier skizziert. 



Zugegeben, der Prototyp sieht nicht gerade gekonnt aus. Nach einer gründlichen Bearbeitung mit 'Photofiltre' (unter anderem mussten ordentliche Hörner gestaltet und die Eier noch ein wenig aufgemotzt und vergrössert werden) entstand am Ende ein zweifarbiges Exemplar heraus, das man mit einer Tranparenzmaske versehen kann, um andere Hintergründe einzubetten.


Als Hintergrund musste ein sogenanntes 'Wordle' herhalten, das aus einer Liste französischer Fachbegriffe generiert wurde.
















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